Abendsonnen Sein Leseprobe
Ansichtsexemplar
Info:
Die Leseprobe umfasst die ersten 2 Akte.
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Hinweis:
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Impressum
Titel: Abendsonnen Sein
Autor: Gerald Sandmair
Veröffentlichungsjahr: 2015
Urheberrecht:
© 2015 Gerald Sandmair. Alle Rechte vorbehalten.
Mitwirkende
Hans Oberl | noch geistig fit, früherer Baggerfahrer, widmet sich, seit er in Rente ist, der gefühlvollen, poetischen Dichtkunst |
Fritz Bergmann | senil, jedoch noch am Geschehen interessiert, mit lichten Momenten |
Dieter Groß | senil, ruhig und ernst, mit Männerkrankheit |
Eulalia Spengler | beleibte, aufgeregte Alte, Ratschweib, weiß alles, vor allem von den Mitbewohnern |
Rosalinde Seicht | vergessliche, aber noch sportliche, schlanke Heimbewohnerin |
Eleonore Leitner | Pflegedienstleiterin, resolut und unbeliebt |
Pfarrer Wenzel | unentschlossen, frönt dem Alkohol |
Max | Bufdi (Bundesfreiwilligendienstleistender) |
Eva | neue Pflegeschülerin |
Gerda | Sprechstundenhilfe beim örtlichen Arzt |
Handlung
Das Stück spielt an einem November-Wochenende im Seniorenheim „Abendsonne“.
Erster Akt: Freitag, Nachmittag bis spät in die Nacht
Zweiter Akt: der darauffolgende Samstag
Dritter Akt: Sonntag, Vormittag
Heimbewohner und Pflegepersonal meistern den Alltag im Seniorenheim. Vergesslichkeit, Verwechslungen und verschiedene Vorkommnisse führen meist zu lustigen, manchmal aber auch zu nachdenklich machenden Szenen. Trotz körperlichem und geistigem Nachlassen der Kräfte haben es einige Heimbewohner noch faustdick hinter den Ohren.
Vorschlag Bühne
Rezeption und Leseecke auf der Bühne gegenüber, ein offener Abgang in der Mitte nach Außen, ein offener Abgang zu Speisesaal, Küche und zu den Seniorenräumen, hinter der Rezeption Türe zum Schwesternzimmer.
1.Akt
Freitag, nachmittags, die Spätschicht hat begonnen
1.
Eleonore: (spricht alle Heimbewohner mit „wir“ an, resoluter Eindruck, ihre Spätschicht hat begonnen. kommt von rechts, ordnet Leseecke, öffnet Fenster)
Ja wie schauts denn hier wieder aus. ….. Eine Luft ist das hier ….. So wie es aussieht, wird’s heut wieder ein anstrengender Tag, wenn das Wetter so ist, sind die Insassen, unsere Gäste, wieder recht schlecht drauf und schlafen abends nicht ein. ….So, was war denn wieder alles. (schaut in die Unterlagen)
Max: (tritt ein mit Rucksack, fröhlicher junger Mann)
Grüß Gott, Oberschwester, melde mich zum Spätdienst, ist der Kaffee schon fertig.
Eleonore: Junger Mann, wenn du an Kaffee willst, dann machst dir einen. Du bist zum Arbeiten da und nicht zum Kaffeetrinken. Auch wenn du ein Bufdi bist, ein Bundesfreiwilliger, hast du hier deine Aufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen. Haben wir uns verstanden?
Max: Ist ja heut wieder eine bomben Stimmung im Haus. (rechts ab)
Eleonore: Noch nix gearbeitet und schon an Kaffee wollen, die Jugend heutzutage.
Hans: (kommt von links mit Gehstock, mit Buch, baut sich vor Eleonore auf, holt Zettel aus dem Mantel)
Immer wenn mir die Sonne auf die Zähne scheint, bin ich gedanklich mit der Oberschwester Eleonore vereint, es gluckst der Magen, es rumort im Darm, und mir wird das Herz so warm.
Eleonore: Ach hören´s auf, sie Schwerenöter, ……. ist uns des heut Nacht wieder eingefallen?
Hans: Na, vorhin beim Gebiss sauber machen, ……. (deutet Herausnahme des Gebisses an)
Eleonore: Um Gotteswillen, lassens die Zähne drin.
Hans: Immer, wenn ich in ihrer Näh kann sein, dann fallen mir die schlimmsten Sachen ein (melancholisch, ernst)
Eleonore: geh hören´s auf, ………… wie geht’s uns den, haben wir unsere Tabletten auch alle eingenommen?
Hans: (deutet mit der Hand an) ja, eine für die Mami, eine für den Papi, eine für die Oberschwester Eleonore, …
Eleonore: ja, ja, … immer lustig und fidel.
Hans: lustig und gesund, ist besser als wie krank und arm, der Herr erbarm. (geht zum Bücherregal und sieht sich dort um)
Rosalinde: (senil, trägt eine Kopfverband, kommt langsam von links)
Eleonore: Ah Frau Seicht, hat uns das Mittagessen heut geschmeckt? …….. Was macht denn unser Kopf? Es ist jetzt schon über 2 Wochen her mit dem Zusammenstoß, und immer müssen wir den Verband noch tragen, gell, dass wir wieder ganz gesund werden.
Rosalinde: (nickt mit dem Kopf) Ja, ja, …. (geheimnisvoll) Frau Oberschwester, ……wissens, ich muss jetzt dann gleich zum Frühstücken in den Speisesaal, …. wissens, der Herr Groß, …… der frisst mir, wenn ich nicht da bin, immer meine Marmelade weg und des schlimme ist, er weiß danach immer nix mehr.
Eleonore: Frau Seicht, wir haben jetzt schon gleich 2:00 Uhr Nachmittag, da gibt’s kein Frühstück mehr.
Rosalinde: …….. ich hab mirs doch gleich gedacht.
2.
Max: (inzwischen umgezogen, kommt aus dem Schwesternzimmer und sortiert Handtücher)
Eleonore: (zu Rosalinde) Frau Seicht, wir gehen jetzt lieber ein wenig an die frische Luft, kommens mit, nachher setzen wir uns auf die Veranda. Ich wickele uns mit einer Wolldecke gescheit ein, dann frierts uns nicht. (holt Wolldecke, beide ab)
Max: (will mit Handtüchern bepackt Richtung Bettentrakt, kurz vor dem Abgang wird er angesprochen)
Hans: (sieht ihn und spricht ihn an) Junger Mann, wieso kommt ein junger Mann auf die Idee, in einem Altenheim zu arbeiten, anstatt sich mit ganzem Herzen, ….., der Verteidigung des Reiches, a …Vaterlandes in der Bundeswehr zu widmen. Ehre und Treue sind für die heutige Jugend anscheinend unbekannte Begriffe.
Max: (bleibt kurz stehen) Ganz einfach Herr Oberl, weil es auch noch was anderes gibt, und wir nimmer so dumm sind wie unsere Urahnen.
Hans: (schüttelt den Kopf)
Eva: (freundliches nettes Mädchen, kommt von außen)
Grüß Gott zusammen, wo find ich den die Pflegedienstleiterin, die Frau Leitner.
Max: (geht auf sie zu) Die ist gerade im Garten und wickelt die Frau Seicht ein, die wird aber gleich wieder da sein.
Eva: Danke, dann wart ich hier so lang.
Dieter: (breitbeinig von links, Dieter hat eine fortschreitende Hodensenkung. Setzt sich während des gesamten Stücks immer sehr vorsichtig an die äußere Kante des Stuhls bzw. Sofas. Manchmal vergisst er es, dann lauter Jammerton und schmerzverzerrtes Gesicht)
Max: Ach der Herr Groß, gut schauns aus, soweit alles in Ordnung?
Dieter: Ja es geht schon, das Umdrehen im Bett war wieder lästig heut Nacht, sonst gings aber.
Max: dann passt ja alles (ab)
Eleonore: (kommt von außen zurück und übersieht Eva, geht auf Dieter zu) Ja unser Herr Groß. Wollen wir uns nicht ein wenig auf die Veranda hinaussetzen? Kommens mit, wir nehmen a Buch mit. (am Bücherregal zu Hans) Uns tat a bißl a frische Luft a ganz gut.
Hans: Uns vielleicht schon, aber mir nicht, drum bleib i do,….. ho ho. (holt sich Stift und Papier und beginnt zu dichten)
Eva: (meldet sich) Sind Sie die Frau Leitner?
Eleonore: ja
Eva: Mein Name ist Eva Burgner, ich bin die neue Pflegeschülerin und soll hier mein erstes Praktikum machen, …. ich glaub, sie wissen schon bescheid.
Eleonore: Wartens, ich habe gleich für sie Zeit. (mit Buch und Decke) So Herr Groß aufgehts, mitkommen. (drückt ihm Buch und Decke in die Hand und schiebt ihn zur Tür hinaus, kehrt nach geraumer Zeit zurück) so Fräulein jetzt habe ich für sie Zeit.
Eva: Warum kommt denn der Senior so breitbeinig daher.
Eleonore: Ja mei, unser Herr Groß, der hat a typisches Männerleiden und bei ihm wird’s immer schlimmer.
Eva: Was hat er denn?
Eleonore: Der Herr Groß hat a fortschreitende Hodensenkung, das heißt, die Senkung wird immer…… (deutet an) immer, immer ……. größer.
3.
Max: (kommt aus dem Bettentrakt, mit 2 Urinflaschen, Handschuhe), Die Herren Heimbewohner waren wieder fleißig heut Nacht. Frau Oberschwester, warum muss der Spätdienst die Flaschen ausleeren? Kann die Arbeit nicht vom Frühdienst erledigt werden.
Eleonore: Max, kommens her. Das ist unsere neue Pflegeschülerin, das Fräulein Burgner. Sie kümmern sich um sie und zeigen ihr alles Wichtige, wie Dokumentation, Dokumentation und noch mal Dokumentation. (wendet sich an Eva) Begleitens in den nächsten Tagen den Max, sollten bei ihnen Fragen auftauchen, die er ihnen nicht beantworten kann, so wenden sie sich vertrauensvoll an mich. (mit Decken nach außen)
Max: (äfft nach) vertrauensvoll an mich. ……. Ich kann dir die Hand nicht geben, nicht sterilisiert, (fuchtelt mit den Händen) Grüß dich, ich bin der Max, ….Bufdi. (beide sind sich sofort sympathisch)
Eva: Grüß dich, ……du hast aber an netten Namen.
Max: (lacht) ja …. Max, Bundes-Freiwilligen-Dienstleistender
Eva: (lacht ebenfalls)
Max: Komm mit, ich erledige das noch und dann zeig ich dir wo du dich umziehen kannst, wo man die passende Dienstkleidung findet usw. und dann machen wir einen kleinen Rundgang durch den Garten, durchs Heim, ich zeig dir wo die Verwaltung ist, dann unsere „Kunden“, unsere Gäste, und stell dich vor. (bemerkt Hans, geht mit Eva auf ihn zu) Hier sitzt unser Herr Oberl, er war früher ein routinierter Baggerfahrer, und ist heut ein großer Dichter und Frauenversteher, …… das ist unsere neue Mitarbeiterin, des Fräulein Burgner.
Hans: (hört wohlwollend zu, bleibt sitzen) Grüß Gott Fräulein, bleibens kurz stehen, dann erholen sich meine Augen, die treuen, und können sich zur Abwechslung auch mal an was Schönem erfreuen.
Eva: Grüß Gott, Herr Oberl (ist es unangenehm)
Hans: (zu Max) Der Liebreiz erstrahlt im Glanze, junger Mann, wäre ich noch jung, (steht auf und will auf Eva zugehen) ging ich aufs Ganze.
Max: (greift ein, geht dazwischen, hebt beide Urinflaschen hoch) Ja wie denn, Herr Oberl, (lacht) ……. mir müssen jetzt gehn. (zu Eva im hinausgehen) Jetzt mach ma dann unseren Rundgang, und dann, denk i, brauchst erst mal a Pause, …… dann trinken wir eine Tasse Kaffee oder machen uns a Spezi auf. (beide lachend ab)
4.
Eulalia: (von links, hat ein Opfer gefunden, holt sich Buch und setzt sich)
Herr Oberl, habens des schon gehört: Die Frau Seicht ist schon wieder gegen die Bushaltestelle gelaufen und ist mit dem Kopf an den Metallpfosten. Jetzt kommt zu ihrer Verwirrtheit noch eine schwere Kopfverletzung dazu. So a arme Frau.
Hans: Soviel ich weiß, ist des schon ein paar Wochen her
Eulalia: (überrascht) Ist des schon wieder a paar Wochen her. Ja……, was net alles gibt. Nachher wird’s schon so sein.
Rosalinde: (von rechts, Decke wird verstaut)
Eulalia: Sie Frau Seicht, wann sind jetzt sie des letzte mal an die Bushaltestelle gedonnert?
Rosalinde: an die Bushaltestelle gedonnert? … ich ….. ich bin noch nie an der Bushaltestelle gewesen…… und wenn doch, dann ist des schon Jahre her.
Eulalia: Was nicht alles gibt.
Rosalinde: (kurz vor dem Abgang) Ich mach jetzt noch …Nordic walking… Wer macht mit? Da bleibt man geistig fit. … (niemand meldet sich) Langweiler (links ab)
Eulalia: Die arme Frau Seicht. (mehr zu sich) Bis die jetzt auf dem Zimmer ist, weiß die nicht mehr was machen wollt. (schüttelt Kopf) Das manche Frauen so schnell ihr Gedächtnis verlieren, na na.
Hans: Die Oberschwester sagt immer, man bleibt geistig fit, wenn man viel Obst und viel Bananen isst. Wer hat jetzt da recht von denen zwei.
Eulalia: Ich gönn mir jeden Tag eine Banane.
Hans: Ah, drum sind sie bloß mehr a Strich in der Landschaft.
Eulalia: Warum a Strich? (fühlt sich geschmeichelt) …. ach so…..Des ist nett von Ihnen, Herr Oberl, aber des stimmt net ganz, ich bin ganz knapp über meinem Idealgewicht. (steht auf und dreht sich, lässt sich von Hans bewundern)
5.
Eleonore: (kommt von rechts, bringt Fritz, Fritz mit Schildkappe mit Ohrenschützer und Jacke, mit und setzt ihn aufs Sofa, geht dann hinter die Rezeption) Dann setzen wir uns da hin, wenn es uns draußen zu kalt ist.
Max: (von links, Max und Eva, schon umgezogen, wollen weiter) Einen Moment, Eva, ich nehme schnell noch ein paar Bettbezüge mit.
Hans: (geht zur Rezeption mit Zettel, nach dem Gedicht wieder zurück) Frau Oberschwester, wie gefällt ihnen mein neues Gedicht. „Glaube und Treue brennen im Herzen, Nachtfalter fliegen und scherzen, eines aber werde ich nie vergessen, meine Liebe ist groß, und nichts zum essen“
Eleonore: (verdreht die Augen) wunderschön…….
Hans: (geht lächelnd und stolz wieder zurück)
Max: Da habens an ganz an großen Verehrer Oberschwester Eleonore, aber ich glaub, es bleibt beim Platonischen, (lacht, dann zu Eva) Wenn der so Bagger gefahren ist, wie der dichtet, dann müssen alle Abwasserkanäle undicht sein. (widmet sich wieder der Wäsche)
Rosalinde: (mit Helm und Nordic Stöcken, kommt ohne was zu sagen aus dem Wohnbereich, will ins Freie, fällt kurz vor Abgang was ein) Junger Mann, wenns heut a mal Zeit haben, dann tuns doch das Weihwasser in meinem Zimmer wieder auffüllen.
Max: Frau Seicht, das habe ich doch gestern erst gemacht, was tun den Sie mit dem ganzen Weihwasser?
Rosalinde: (schaut ihn lange entgeistert an, schüttelt Kopf) Frau Oberschwester ich stell mich vors Haus und warte auf den Omnibus (ab)
Max: Ich glaub, Oberschwester, die Frau Seicht nimmt das Weihwasser entweder zum einreiben oder sie trinkt es, des gibt’s doch nicht, dass der große Weihwasserkessel an ihrer Tür schon wieder leer ist. (übergibt Eva die Handtücher und holt Weihwasser)
6.
Dieter: (kommt breitbeinig mit herunterhängender Decke von rechts)
Eva: (will ihm helfen) Geht’s Herr Groß, wartens, gebens mir die Decke, ich helf ihnen aufs Zimmer.
Dieter: Kein Problem, es geht schon. (setzt sich in die Leseecke, lässt sich fallen und schaut ernst vor sich hin, schläft irgendwann ein)
Fritz: (der ebenfalls auf dem Sofa sitzt, schwingt nach)
Max: (kommt mit Weihwasser zurück)
Eva: (zu Max) Der arme Herr Groß
Max: (leise zu Eva) ja ja, der hat a fortschreitende Senkung, da musst aufpassen, wenn du hinter dem hergehst, ………. und wenn du den mal fürchterlich schreien hörst, dann kannst dir vorstellen was dann passiert ist.
Eva: Was ist dann passiert?
Max: Dann bist ihm drauftrabt (lacht, Eva ist es peinlich, beide links ab)
Fritz: (war bisher teilnahmslos auf Sofa)
Hans: (räumt zusammen) Fritz, was ist denn los, magst a Buch lesen
Fritz: (schüttelt Kopf)
Hans: (drückt ihm sein Buch in die Hand) Da, des Buch da brauchst nicht lesen, da kannst Bilder anschauen. …… (schaut auf die Uhr) So jetzt geht noch ein kleiner Spaziergang, da fällt mir immer was Gutes, was Lyrisches ein und dann müsst es ja schon bald wieder was zum Essen geben. (rechts ab)
Eulalia: (lange Pause) Das Essen, das ist des Einzige was mir geblieben ist. Sonst ist ja nix mehr los in der Bruchbude.
Fritz: (blättert, wird immer interessierter) ja, … ja
Eulalia: Wollens nicht a wenig mit mir reden, Herr Bergmann.
Fritz: Ha (schaut nicht auf)
Eulalia: Ob sie nicht ein wenig mit mir reden wollen?
Fritz: (schaut sie lang an, schüttelt Kopf) …. Na
Eulalia: Dann halt nicht. (schaut ins Leere)
Fritz: (schaut die Bilder im Erotikbuch an, rutscht immer aufgeregter auf dem Sofa hin und her, rutscht dann zwischen Sofa und Schrank, zuerst wird dies nicht bemerkt, kann sich nicht mehr befreien und ruft dann zögerlich)
Hilfe, Hilfe
Eulalia: Ja großer Gott, Herr Bergmann, was ist denn passiert.
Fritz: Des sehns doch, ich komm nimmer hoch.
Eulalia: (will helfen) Sie sind direkt festgeklemmt, ich schaff des nicht
Fritz: Ja dann holens die Oberschwester, …… oder lieber an Pfleger
Eulalia: (rennt nach rechts, kommt nach kurzer Pause mit Oberschwester zurück) Der Herr Bergmann ist verklemmt, Frau Oberschwester
Eleonore: Was ist denn jetzt schon wieder los……. Herr Bergmann, wie haben wir das wieder geschafft
Fritz: Buch gelesen .…… vom Kanape gerutscht
Eleonore: (nimmt ihm das Buch aus der Hand, zieht Fritz zusammen mit Eulalia hoch und setzt ihn aufs Sofa) Herr Bergmann, ein Buch lesen ist ja in Ordnung, da bleiben wir geistig fit, des wissen mir doch, aber bleibens beim Lesen doch sitzen und rutschens nicht ständig hin und her…… Haben wir heut schon unsere Banane gegessen? Die hilft auch gegen eine gewisse körperliche Unruhe?
Fritz: (Schaut entgeistert,) Ich will keine Bananen, ich habe noch nie a Banane gewollt, ……. ich kann keine Bananen mehr sehen. ……. Kann ich mein Buch weiterlesen?
Eleonore: (gibt ihm zuerst das Buch, nimmt es ihm dann wieder aus der Hand) Was lesen wir denn interessantes, wie lassens einmal sehn. Die Erotik des 19. Jahrhunderts (entsetzt) ….. aber Herr Bergmann, das ist doch nix mehr für uns. (stellt Buch ganz oben ins Regal, alle sehen zu)
Fritz: (Schaut entgeistert)
Eleonore: (sucht nach anderen Büchern) Da hätte ich was, ein schöner Heimatroman, … von Ludwig Ganghofer, der Ochsenkrieg ……. oder was Botanisches, die schönsten Spätblüher (drückt ihm die Bücher in die Hand)
Fritz: (Schaut entgeistert)
Eulalia: (beobachtet alles genau)
Eleonore: (geht zur Rezeption und dann ins Schwesternzimmer)
7.
Rosalinde: (kommt zurück, läutet) Frau Oberschwester, Jetzt habe ich lange gewartet, und ein Bus ist auch keiner gekommen. ….. Wann gibt’s Mittagessen?
Eleonore: Frau Seicht in zwei Stunden, dann ist aber schon 6:00 Uhr abends. Aber wenn wir es nicht so genau nehmen, dann gibt es halt heut Abend das Mittagessen. (ruft ihr nach) Und passens auf, dass der Herr Groß nicht wieder des ganze Marmelade weg isst.
Rosalinde: Werde ich machen (lachend, links ab)
Eleonore: (schüttelt den Kopf) Ich glaub, es dauert nicht mehr lange, dann bin ich auch soweit. (rechts ab)
Eulalia: (Lange Pause) Mittagessen gibt’s, Herr Oberl.
Fritz: Ich bin nicht der Herr Oberl, ich bin der……. ich bin der……wer bin i denn?
Eulalia: Mittagessen gibt’s, Herr Bergmann.
Fritz: (stellt Bücher zurück), Die Oberschwester hat mir mein Buch genommen.
Eulalia: was nicht alles gibt.
Fritz: Des geht doch nicht, dass mir die einfach das Buch abnimmt.
8.
Hans: (von rechts) Das ist ja gut, wenn das ganze harmonische Quartett versammelt ist, dann können wir gleich unsere nächste Chorprobe abhalten. Alle dableiben, ich bin gleich wieder da. (nach links)
Fritz: nimmt die mir einfach das Buch ab.
Eulalia: Jetzt will der Herr Oberl noch eine Chorprobe machen, so kurz vor dem Mittagessen. Wir sind doch schon ganz gut drauf.
Hans: (kommt mit Plastiktüte, in der Perücken und Notenblätter sind und einem Kassettenrecorder zurück, weckt Dieter auf) Dieter aufwachen, Chorprobe. So meine lieben Chormitglieder des harmonischen Quartetts, wir proben ja jetzt schon seit Juni wöchentlich für unseren Auftritt bei der Seniorenweihnachtsfeier in der Abendsonne. Und da wollen wir ja mit einer lustigen Einlage…. die Senioren erfreuen. Ihr wisst, darum habe ich ein lustiges Lied komponiert und gedichtet. Das wollen wir dramaturgisch wertvoll darbieten. Des heißt, die Zuhörer, die muss vor lauter Begeisterung reihenweise von den Sitzen reißen. (alle nicken zustimmend)
Fritz: (zu Dieter) Reihenweise Dieter, reihenweise
Dieter: ja ja ja
Hans: (verteilt Perücken und Notenblätter) Alle aufpassen, ……im ersten Teil unseres Auftritts müssen alle ganz fröhlich und lustig dreinschauen, (alle machen es nach) … wenn ich so mach, (deutet Abnahme der Perücken an) dann werden die Perücken abgenommen, fallengelassen und der Gesichtsausdruck muss nach traurig wechseln. (machen es nach) ……Hat des jeder verstanden. Und die Handbewegungen nicht vergessen. Des hat bisher noch nie funktioniert. Erste Strophe so, zweite Strophe, so (zeigt Handbewegung)
Eulalia: (steht auf, geht auf Hans zu) Ich kann fei nichts dafür, wenn des mit den beiden anderen Quartettmitgliedern nicht mehr so klappt. Herr Oberl, da müssen sie dann halt einmal ein paar Sonderproben mit den beiden Herrn ansetzen.
Hans: Fangen wir an, dass wir bis zum Abendessen fertig sind. Wir stehen auf und bilden eine Reihe.
Fritz: Wir bilden eine Reihe, Dieter (tun es zögerlich)
Hans: Alle setzen die Perücken auf.
Fritz: (setzt Perücke auf Mütze)
Hans: Fritz, wie wärs, wenn du deine Mütze vorher abnimmst. .……
Fritz: (nimmt Mütze ab, setzt Perücke wieder auf)
Hans: Wir setzen auf: (zählt auf und wartet immer ab) die Perücken, ……. die Brillen, ….. die Notenblätter. ……Achtung…….
Fritz: (will Notenblatt aufsetzen, es fällt herab) Ich kann das Notenblatt nicht aufsetzen.
Hans: (schüttelt den Kopf) Die Notenblätter vor die Brust.
Dieter: (wenn alle fertig, zu Fritz) Warum setzt er denn keine Haare auf?
Fritz: (zuckt mit den Schultern)
Hans: Ich kann mir des noch merken, ich brauch das nicht proben. …… aber gut, das a Ruh ist (sucht Perücke)
Dieter: Ich kann mir des auch merken.
Hans: (setzt auch seine Perücke auf), noch mal, die Handbewegungen nicht vergessen (schaltet Kassettenrecorder ein, Musik über Theaterlautsprecher, Liedtext und Noten letzte Seite des Skripts)
(Hans dirigiert mit, nach dem ersten Teil deutet Hans die Abnahme der Perücken an, Dieter immer ernst, Fritz grinst während des ersten Teils, Eulalia genau anders herum, Hans deutet mit Fingern die zweite Strophe an, zweiter Teil des Liedes, zum Ende des Liedes schaut Hans auf die anderen)
Hans: (erregt) Aus, aus, ….. der hat ja noch die Haare auf. Ja kann sich den keiner mehr was merken. ……. Noch mal des Ganze von vorn.
Dieter: Ich habe jetzt an Hunger. Mit leerem Magen kann man unmöglich a künstlerische Leistung bringen.
Fritz: Bei mir ist es genauso. Was können wir dafür, wenn der Hans die Probe zu einer verkehrten Zeit ansetzt.
Eulalia: Das sehe ich auch so. Da können wir vom Quartett nichts dafür, Herr Oberl, wenn das nicht klappt. Da haben sie die verkehrte Zeit ausgesucht. Da sind`s selber schuld. Mit am leeren Magen kann man nicht künstlerisch tätig sein.
Hans: Ich werde noch verrückt, die Probe wird abgebrochen. (schleudert seine Perücke in Plastiktüte, holt alle Perücken, zuletzt reißt er die Perücke von Dieters Kopf) Dieter warum hast du deine Perücke nicht runter?
Dieter: (zuckt mit den Schultern)
Fritz: Wenn er schon mal a paar Haare auf dem Kopf hat, ……….
Hans: Könnt ihr euch nichts mehr länger als 2 Minuten merken. Des gibt’s doch gar nicht ….. Nächste Woche schieben wir eine zusätzliche Probe ein. In zwei Monaten muss die lustige Einlage funktionieren. (sammelt Perücken und Noten wieder ein) Wenn ich wieder einmal die künstlerische Leitung eines Chores übernehmen sollte, dann nur noch ein Kinder oder Jugendchor. (verärgert links ab)
Fritz: (schaut ihm nach) Jetzt ist er beleidigt, unser Dirigent und Maestro.
Eulalia: Ich habe auch den Eindruck, dass er jetzt ein bisschen enttäuscht ist, unser Chorleiter. ….. Ja mei, wir sind keine Profis. ……Wir sind ein gehobener Laienchor. (beide Herren nicken zustimmend) …. Meine Herren, die Künstler vom Gesangsquartett sollten sich jetzt in den Speisesaal begeben. (alle nicken, alle nacheinander ab, Fritz zuerst)
9.
Ansage: (Bühne wird abgedunkelt, Kirchenglocke schlägt Zwölf mal, Stimme im Hintergrund: Mitten in der Nacht)
Fritz: (schleicht im Dämmerlicht mit Schlafanzug und einer Taschenlampe auf die Bühne, hat alte Banane in der anderen Hand, leuchtet beide Bücher mehrmals abwechselnd an, wechselt dann Einband Erotik gegen Einband Ochsenkrieg)
……. das ist nix mehr für uns ……..
(stellt Bücher wieder an selbe Stelle im Regal, geht mit der alten Banane in das Schwesternzimmer, kurz danach wieder mit Bananenschale auf die Bühne, dreht sich zu den Zuschauern und lächelt und summt beim Abgehen die Melodie vom Gesangsquartett)
Vorhang
Ende 1. Akt
2.Akt
Samstag, morgens nach dem Frühstück
1.
Fritz: (kommt von links, holt sich das Buch „Der Ochsenkrieg“, setzt sich lächelnd in Bücherecke und schaut Bilder im Buch an, ab und zu Grunzlaute)
Eulalia: (von links, sucht das Buch im oberen Buchregal, krabbelt dabei über Sofa, stützt sich bei Fritz ab, stößt sich Kopf am Regal)
Fritz: Frau Spengler, was machens denn wieder alles?
Eulalia: Ich will das Buch da oben. (holt es)
Fritz: Das ist aber nichts mehr für uns
Eulalia: (lächelt und setzt sich neben Fritz ohne das Buch zu öffnen, beide schauen sich ab und zu an)
Eleonore: (betritt die Bühne, kommt von Zuhause) Guten Morgen, die Herrschaften, heut schon so früh in der Leseecke? (geht in die rückwärtige Kammer zum Umziehen, lange Pause, plötzlich ein Schrei), …… Ahhhhh…. Ahhhhh
Max, Eva: (kommen zusammen aus dem Bettentrakt, Max stürmt ins Zimmer) Oberschwester, Frau Leitner, was ist denn?
Eleonore: (kommt mit den Schuhen in der Hand auf die Bühne, humpelt, Füße voll Bananen),
Wer hat mir die Banane in den Schuh rein gedrückt?
Eva: (schaut entgeistert) Ich war es nicht.
Eleonore: (setzt sich und reinigt Schuhe, und schimpft) Das wird Konsequenzen haben, eine Unverschämtheit.
Eva: (hilft, bringt Taschentücher ect.)
Hans: (Kommt auch auf Bühne, dichtet) Wer schreit denn da so laut? Da fällt man aus dem Bett heraus und dann ist aus.
Eleonore: Waren mir des Herr Oberl?
Hans: Was denn?
Eva: Der Frau Oberschwester hat irgend jemand eine Banane in den Schuh reingedrückt.
Hans: (schüttelt Kopf) Na … na …. Was nicht alles gibt. Mit einer Banane im Schuh, da hast du keine Ruh (Längere Pause, Oberschwester schaut alle an)
Eleonore: Wartet nur meine Lieben, das wird ich noch herausfinden und dann staubts. (Zu den Pflegern) ja was stehts da rum und haltets Maulaffenfeil, los los, lüften, Urinflaschen ausleeren, Frühstück abräumen (Max und Eva ab)
Eleonore: (hat inzwischen die Schuhe gereinigt und angezogen, zu Fritz, Hans und Eulalia) Und wir drei? So wie ich das sehe, drücken wir uns heut wieder erfolgreich von der Altersgymnastik. Drüben im Gemeinschaftsraum jeden Werktag von 8:30 bis 9:00.
Fritz: Ich ….. ich bin verletzt.
Eulalia: Ich bin auch verletzt.
Hans: Und ich, ich habe keine Lust. (setzt sich auch in die Leseecke)
Eleonore: (geht in die Leseecke, nimmt Fritz das Buch aus der Hand) Das lob ich mir Herr Bergmann, sehens, das ist doch eine ganz andere Lektüre für uns.
Fritz: (deutet auf Eulalia)
Eleonore: ja i glaub i sehe nicht richtig, Frau Spengler, des ist doch nix mehr für uns. (will ihr das Buch abnehmen, Eulalia wehrt sich) Gebens mir sofort des Buch.
Eulalia: (schüttelt nur den Kopf)
Eleonore: Gebens mir sofort das Buch. Wenns mir nicht sofort des Buch geben, dann, dann ……. sag ich des dem Herrn Pfarrer.
Eulalia: (grinst, hält des Buch unter dem Arm)
Eleonore: Gut dann klären wir das anders. (ruft beim Herrn Pfarrer an), Herr Pfarrer hier spricht Oberschwester Leitner von der Abendsonne, ja, ……. ja – sie wenn sie heut Zeit haben, kommens doch vorbei, es ist wichtig………. Na es braucht niemand die letzte Ölung. ….na beichten will auch niemand……..Aber ein paar strenge Worte eines Geistlichen sind gefragt … auf Wiedersehen Herr Pfarrer…..(legt auf)……….Des wäre ja noch schöner, unsere Abendsonne ein Ort des Lasters, ein Sodom und Gomorrha. (widmet sich wieder ihrer Arbeit) Da lacht ja der ganze Landkreis. (rechts ab)
2.
Eulalia: (hält Buch fest unter dem Arm, nach einer Pause) Wieso der ganze Landkreis?
Hans: Ich habe noch nie an Landkreis lachen hören.
Eulalia: Ich auch nicht…………Mein Franz selig, der hat immer gelacht. Wissens Herr Oberl, ich war ja so gut verheiratet. Auf unserm kleinen Bauernhof. ………… Kinder haben wir keine gehabt …. Es hat halt nicht sollen sein. ….. Mein Mann selig, der Franz, der hat alles für mich gemacht, …… (schwärmt) …. und heut. …… Er war ja so stolz auf seine Kühe, der Franz………. Einmal hat er beim Wettbewerb „Das schönste Rindvieh“ mitgemacht.
Hans: Was hat er dann für einen Preis gewonnen, der Franz?
Eulalia: Erster ist er worden, mein Franz.
Fritz: Erster?
Hans: So, so
Eulalia: (schaut vom Buch auf) ja mein Franz, …… und er ist viel zu früh gestorben, meine Schwester hat immer gesagt, er hätte sich zu Tode gesoffen, …… aber ich glaube es nicht. Er hat zwar immer an argen Durst gehabt, der Franz, aber er war a so viel gutes Mannsbild ……. und ist dann heimgeholt worden. ….. Wissens Herr Oberl, was heutzutage eine Beerdigung kostet. …….Und für meinen Franz war nur das Beste gut genug.
Hans: (reagiert nicht)
Eulalia: (laut) Herr Oberl, wissen sie was heutzutage eine Beerdigung kost?
Hans: ………… Wenn ich einmal sterbe, dann lass ich mich verbrennen, so ein Urnengrab in einer Urnenwand ist viel billiger
Eulalia: Ja, ….. ist des billiger? …. ja dann mach i des a, …………… aber verbrennen lass ich mich nicht.
Hans: (schaut entgeistert) Da werden aber die Versenkungsexperten dann Schwierigkeiten haben, dass die sie in die Urnenwand hineinbekommen und die Abdeckplatten wieder an der Urnenwand verschrauben können.
Eulalia: (schaut ihn entgeistert an)
Fritz: Jetzt sind wir wieder beim Thema Nr. 1
Eulalia: (schaut beide lange an) Thema Nr. 1 ,……(grinst) Des ist nix mehr für euch zwei.
Hans: Zu dem Thema fällt mir grad was ein. Der Hans, a früherer Schulkamerad und Namensvetter von mir, der hat a zeitlang a mal bei einem Beerdigungsinstitut gearbeitet. Und der hat mir einmal erzählt. ……. Sie warn einmal mit dem Leichenauto unterwegs und sollten an Sarg in einem Krankenhaus im Schwäbischen draußen abholen. Dann war am Straßenrand ein junger Tramper (zeigt mit Finger) gestanden und wollt mitfahren. Spaßes halber habens angehalten und haben ihn gefragt, ob er mitfahren will.
Eulalia: na? …..
Fritz: ja und weiter
Hans: Der junge Mann wollt tatsächlich mitfahren und hat in seinem Dialekt gesagt: „Kennat ui mi mitnemmrr“. Da die beiden Sitze im Auto besetzt waren, habens ihm angeboten, hinten Platz zu nehmen. …….. Und der ist tatsächlich eingestiegen und hat sich hinten reingesetzt.
Fritz: auf die Ladefläche?
Hans: (nickt)
Eulalia: Was nicht alles gibt. ….. Und was ist jetzt da das besondere dran? Mein Franz selig, der wollt auch immer hinten im Auto sitzen, ………… wenn ich gefahren bin.
Fritz: Irgendwo wird er dann „widrr ausgstiaaga“ sein, oder?
Hans: Des besondere dran, ……. des war dann, als dem jungen Mann eingefallen ist, er könnt einmal am Heckfenster hinten den Vorhang aufmachen.
Fritz: ja und weiter
Hans: Der hinten nachfahrende Autofahrer, der muss so erschrocken sein, der konnt nicht mehr bremsen und ist ihnen hinten draufgefahren. ……… Der Hans, der muss dann größte Schwierigkeiten mit seinem Chef gehabt haben.
Fritz: Und seitdem „nemmens koain Anhaltrr meh mit“.
Eulalia: (nickt zustimmend)
3.
Pfarrer: (mit Ledertasche, grinst) Einen wunderschönen guten Morgen. (geht an Rezeption und klingelt)
Eleonore: (von rechts) Ach, der Herr Pfarrer.
Pfarrer: Guten Morgen, Frau Oberschwester. In welchem Zimmer ist denn der kranke Patient?
Eleonore: Herr Pfarrer, gut das so schnell vorbeikommen konnten. (scharfer Blick zu Eulalia) Gehns bitte mit in die Verwaltung, ich muss mit Ihnen reden. (beide rechts ab)
Hans: Jetzt wird’s ernst, Frau Spengler, lassens ihnen ja nichts gefallen.
Eulalia: Auf gar keinen Fall. ……um was geht’s eigentlich?
Fritz: Jetzt wird’s ernst, Frau Spengler.
4.
Pfarrer: (kommt von rechts) Meine Lieben, lassens mich doch bitte einmal mit der Frau Spengler allein.
(beide bleiben sitzen)
Pfarrer: Herr Bergmann, Herr Oberl, sie waren gemeint.
Hans: (steht auf, links ab)
Fritz: (schaut entgeistert)
Pfarrer: (sieht sich das Buch von Fritz an, gibt’s ihm zurück) schön schön, Ludwig Ganghofer der große Heimatdichter, gehns bitteschön mit ihrem Buch auf ihr Zimmer und lesens dort weiter. Ich habe mit der Frau Spengler ein ernstes Wort zu reden.
Fritz: (rafft sich auf und schlürft hinaus, beim hinausgehen zum Pfarrer) Sinds nachsichtig mit der Frau Spengler, sie …… (deutet mit der Hand vor dem Kopf) kann nix dafür, nix mehr dafür.
Pfarrer: (setzt sich gegenüber und druckst rum, zeigt auf das Buch) Frau Spengler, was machens den wieder alles, ………. sie wissen fei schon, dass des beichten müssen.
Eulalia: (noch trotzig)
Pfarrer: Frau Spengler, so ein Buch ist doch nix mehr für uns, ……. wir wollen doch alle in den Himmel kommen.
Eulalia: (wird unsicher)
Pfarrer: Jetzt gebens mir aber das Buch. …… Ich bin es doch, …… der Herr Pfarrer.
Eulalia: (zögert) Da habns es Herr Pfarrer……Zum Beichten komm i aber trotzdem.
Pfarrer: (nimmt das Buch wirft einen kurzen Blick auf den Umschlag, lächelt und steckt es in seine Tasche) Fassen wir alles noch mal zusammen und schließen alles mit ein, Frau Spengler, ……. Adam und Eva………der sündige Mensch. ….. alles zu seiner Zeit, Frau Spengler alles zu seiner Zeit. Und jetzt gehens ein wenig spazieren, dass die abstrusen Gedanken aus ihrem Kopf kriegen, dass wieder klar denken können.
Eulalia: Habe ich abstruse Gedanken, Herr Pfarrer? ….. Das hätte ich mir jetzt auch nicht gedacht …..Ich hab doch gar nix gesagt und wenn ich nichts sag, dann denk ich nichts. ……. Aber wenns meinen, dann geh ich a bißl Spazieren (steht auf, wird von Pfarrer an die Tür begleitet, links ab)
Pfarrer: Ziehens aber vorher noch was anderes an, damit sie sich nicht erkälten.
Eulalia: Herr Pfarrer, ich finde meinen Wintermantel nicht mehr, haben sie ihn nicht gesehen?
Pfarrer: Der hängt bestimmt in ihrem Schrank. (begleitet sie zum Ausgang)
5.
Pfarrer: (klingelt) Frau Oberschwester
Eleonore: (von rechts) Herr Pfarrer, warens erfolgreich?
Pfarrer: Auftrag erledigt!
Eleonore: Da bin i aber froh, besten Dank Herr Pfarrer. …….. ist noch was?
Pfarrer: Die Witterung draußen ist wieder gar nicht angenehm. ….. Da holt man sich so leicht a Erkältung. (hustet) ….. Erkältung
Eleonore: Jetzt versteh ich. ……wartens, ich habe noch a Schnapserl für sie, (schenkt ein) So jetzt ist die Flasche leer und wir könnens entsorgen.
Pfarrer: Vergelts Gott, bis zum nächsten Mal. (ab)
Eleonore: Auf Wiedersehen, Herr Pfarrer. Danke fürs kommen. (rechts ab)
6.
Max, Eva: (kommen mit Bettwäsche von links, lächeln sich ab und zu an)
Max: Eva, jetzt probierst es du einmal und dokumentierst alles was wir bisher gemacht haben. Ich schau dir zu und pass auf, dass du keinen Fehler machst und nichts vergisst. Nur wenn wir alles dokumentieren sind wir ein gutes Seniorenheim, sagt die Oberschwester. ……So ein Blödsinn
Eva: gut, ich versuchs
Rosalinde: (von links, Helm, viele Mäntel, will nach draußen)
Max: Ist ihnen kalt, Frau Seicht, wo wollens denn hin?
Rosalinde: (Schüttelt nur den Kopf)
Max: Warum habens denn so viele Mäntel an?
Rosalinde: (schaut ihn entgeistert an, dann geheimnisvoll) Ich muss heut no zu meiner Oma heim ……. und die hat immer gesagt, zieh dich gescheit an, Madl, wenn du zum Spielen rausgehst, aber mach deine Sachen nicht so voller Dreck.
Eva: Aha, ….. ja da hat sie aber recht gehabt.
Max: (Stimmt zu)
Eleonore: (von rechts) Was ist denn da los?
Max: Die Frau Seicht will zu ihrer Oma.
Eleonore: So geht des aber nicht, Frau Seicht. Einfach, ohne was zu sagen, verschwinden. Wo wollen wir denn hin.
Rosalinde: heim………zu meiner Oma
Eleonore: Das geht doch nicht, Frau Seicht.
Rosalinde: Das geht schon. Meine Oma wartet auf mich.
Eleonore: (laut) Frau Seicht, unser „daheim“ ist über 40 km weit weg. Der Bauernhof auf dem wir aufgewachsen sind, denn gibt’s nicht mehr. Und unsere Oma, die gibt’s a nimmer. Die ist vor, was weiß ich, vor 50 Jahr gestorben.
Rosalinde: Des glaub ich nicht. (fängt an zu weinen)
Eleonore: Ich wird noch wahnsinnig (ab)
Eva: Kommens mit Frau Seicht, ich bring sie auf ihr Zimmer und helfe ihnen beim ausziehen. Dann legen sie sich a bißl ins Bett. Bis zum Mittagessen geht’s dann schon wieder.
Rosalinde: Ich muss heut noch zu meiner Oma, die wartet auf mich.
Eva: ja, ist schon recht, Frau Seicht. (beide ab)
7.
Max: (mit Arbeiten an der Theke beschäftigt, summt das Lied „Meine kleine Eva“)
Eulalia: (von links, mit zu engem Trainingsanzug)
Max: Frau Spengler, sie haben ja schon wieder den Trainingsanzug ihrer Bettnachbarin, der Frau Seicht, anzogen. Der ist ihnen doch viel zu klein, spannt der nicht.
Eulalia: Das ist mein Trainingsanzug, der ist figurbetont und der sitzt passgenau.
Max: Gehens lieber noch einmal auf ihr Zimmer und wechselns den Trainingsanzug. Die Eva ist gerade mit der Frau Seicht in ihrem Zimmer. Die hilft ihnen bestimmt beim Umziehen.
Eulalia: Man muss ein bisschen mit der Mode gehen, junger Mann. Wo kämen wir denn hin, wenn alle so umeinander laufen würden, …… wie die alten Leut . (macht Gymnastikübungen und will nach draußen)
Dieter: (breitbeinig von rechts, geht auf Tisch zu, sieht Eulalia, schüttelt Kopf, zu sich) Bei dem Anblick verblassen meine ganzen schönen Erinnerungen noch schneller.
Eulalia: Haben sie was gesagt, Herr Groß, ich habe nichts verstanden.
Dieter: Hat sich erledigt (setzt sich so an den Tisch, dass er Eulalia nicht sieht, nickt dann ein)
Eva: (von links)
Eulalia: Ich muss was für meine Fitness tun, Herr Max, ich bin in 2 Stunden wieder zurück (ab)
Eva: (kommt aus Bettentrakt, dann zu Max) Die Frau Seicht, die lebt in ihrer eigenen Welt.
Max: Hoffentlich werden wir nicht einmal so. Komm mit Eva, wir müssen noch den Getränkekühlschrank auffüllen und den Müll raus bringen. (holen Getränkekiste und Müll im Schwesternzimmer, dann nach außen ab)
8.
Fritz: (von links, sieht Dieter) Ist der Pfarrer schon wieder weg?
Dieter: War der da? …. Ist schon wieder jemand gestorben?
Fritz: Na, der hat a intensives Gespräch gehabt, der hat die Frau Spengler ins Gebet genommen. Der hat ihr die Leviten gelesen.
Dieter: Ah ha, wegen dem viel zu kleinen, hautengen Trainingsanzug? (schüttelt Kopf)
Fritz: (weis nicht um was es geht) Ha- .….. Hauteng kann man bei deiner Hose nicht mehr sagen. ……Wie geht’s dir Dieter?
Dieter: Hör bloß auf.
Eulalia: (von rechts, hat sich verletzt, humpelt und jammert) Mein Fuß, mein Fuß.
Fritz: Was ist denn los, Frau Spengler?
Eulalia: Ich wollt flott wegmarschieren, dann hat des mir einen Riss in den Fuß rein gegeben, ohh tut des weh. Das muss ein Krampf oder eine Zerrung sein. (deutet Rückseite des Oberschenkels an)
Fritz: Wartens Frau Spengler, ich helfe ihnen. Setzen sie sich doch her. (will sie auf Sessel setzen)
Eulalia: (versucht sich hinzusetzen) Aauuu, …Kann ich nicht. ….. Des muss ein Krampf sein oder eine Verhärtung der Gesäßmuskulatur.
Fritz: Eine Verhärtung, …… ja wenns verhärtet ist, ……dann müssen wir des lockern. ……. Wartens Frau Spengler, ich bin gleich wieder da. (links ab)
Dieter: Eine Gesäßverhärtung, ah ha., ……. das ist dann aber a größere Sach. (macht mit den Händen eine Kreisbewegung)……. Des ist so ähnlich, wie wenn dir der Orsch eingeschlafen ist, des kenn ich.
Eulalia: (jammert)
Fritz: (kommt mit Nudelholz zurück) Da, das habe ich in der Küche geholt. Ich mein, Frau Spengler, des hilft am besten. ……Da können wir die verhärteten Stellen wieder locker wargeln.
Dieter: (zu Fritz bei Vorbei gehen) Eine Krampfhenne!
Fritz: Ja, Ja, ……. So Frau Spengler, das werden wir gleich haben. (Besichtigt die Szene) Wie machen wir denn das?
Eulalia: (schaut verwirrt)
Fritz: (schiebt Sessel nach vorne, holt mehrere Kissen vom Sofa und legt sie übereinander, sieht Formen von ihr mehrfach an) Das reicht noch nicht. Ich denke wir brauchen noch ein Kissen. … (holt zwei weitere Kissen, Eulalia schaut verwirrt) ……, ja wissens, Frau Spengler, die Kissen brauchen wir schon noch, sonst hängen´s so durch. (prüft nochmal, die dicken Kissen fallen immer wieder vom Stuhl) ….. Dieter, du musst die Kissen halten, sonst wird das nichts.
Dieter: Kann ich machen.
Fritz: (zeigt Dieter, wie er die Kissen zu halten hat) Die Kissen ganz oben festhalten, Dieter.
Dieter: (stellt sich in Position, die folgende Szene muss zeitlich exakt abgestimmt sein. Sobald Eulalia von Fritz waagerecht über den Sessel gelegt wird, muss es Dieter, mit seiner Unterstützung, über die Sesselrücklehne ziehen, so das Kopf und Hände nicht mehr sichtbar sind. Sollte dies zeitlich nicht exakt ablaufen, lieber die Szene mit dem Kissenhalten weglassen.)(nimmt Eulalia unter dem Arm) Packen wirs an Frau Spengler. (legt sie waagerecht über dem Sessel)
Eulalia: (lautes Jammern)
Dieter: (nach dem einklemmen) Hilfe
Fritz: (erschrickt, sieht was geschehen, versucht Dieter zu befreien. Eulalia bleibt liegen, Dieter wird umständlich befreit)
Dieter: Das wär beinahe kritisch worden.
Fritz: So Frau Spengler, jetzt geht’s los. (Fritz will sich in Position bringen und stolpert über ihre Füße.)
Eulalia: Aua. …..
Fritz: Das haben wir gleich, Frau Spengler (Fritz kommt dann mit kleinen Schritten von hinten über einen Fuß)
Fritz: (Will sich die Hemdsärmel hochstülpen. Weiß nicht was er mit dem Nudelholz anfangen soll. Legt es schließlich in die Hinternfalte, Eulalia zuckt zusammen. Nach dem Hochstülpen nimmt er das Nudelholz und beugt den Kopf nach unten, will beginnen, unterbricht, wieder hoch, deutet mit Nudelholz über den Hintern.) Wo fang ich da an, …. wo hör ich denn auf?……….(will wieder beginnen, schaut noch mal auf) …………… Dieter, gib der Frau Spengler ein Beissholz, ……dann schreits nicht so laut.
Dieter: ein Beissholz? ……Woher nehm ich jetzt ein Beissholz her?
Fritz: (überlegt) Dann hol halt ein Buch. ….. ein Buch kann man auch als Beissholz verwenden.
Rosalinde: (von links, jetzt mit Helm und Stöcken, noch ein Mantel mehr, sieht sich im Zimmer um und verschwindet durch Ausgang, die anderen schauen ihr nach)
Eulalia: Mein Wintermantel (will auf)
Fritz: (dreht sich um, schaut Rosalinde nach und verdreht dabei den Fuß von Eulalia)
Eulalia: Auuuu
Fritz: Bleibens liegen Frau Spengler, der kommens eh nicht nach.
Eulalia: (legt sich wieder hin)
Fritz: (will wieder beginnen, schaut wieder auf.) Dieter, ein Beissholz
Dieter: ja, ja , ja (steht langsam auf und wuchtet ein dickes Buch aus Regal, dabei fallen einige Krücken, die danebenstehen, um) Mund auf.
Eulalia: (versucht es, bringt Mund nicht so weit auf) Das geht doch nicht
Dieter: geht nicht
Fritz: warum?
Dieter: Die Frau Spengler bringt den Mund nicht so weit auf.
Fritz: (überlegt) Dann hol halt ein dünneres Buch, Dieter
Dieter: anderes Buch, ja, ja, ja …..(holt anderes Buch) Mund auf! (nimmt sie an der Nase bzw. an den Haaren und zieht Kopf hoch)
Eulalia: (beißt auf Buch, Dieter lässt Buch los, Kopf geht nach unten)
Fritz: Fertig?
Dieter: Fertig!
Fritz: (will mit Lockerung beginnen, beide stehen seitlich zum Publikum) Bin ich an der richtigen Stelle? …….. Frau Spengler, ……
Eulalia: (kann nicht sprechen)
Dieter: die hört nichts mehr, seit sie des Beisholz im Mund hat………
Fritz: (laut) Frau Spengler, bin ich an der richtigen Stelle?
Eulalia: Mhhh, (Buch fällt ihr aus dem Mund.) Weiter oben
Dieter: (hebt Buch auf) Mund auf! (nimmt sie an der Nase bzw. an den Haaren und zieht Kopf hoch)
Fritz: Fertig?
Dieter: Fertig! (Daumen hoch)
Fritz: (beginnt mit der Rollaktion)
Eulalia: (lautes Schreien) Ahhhh ……. Ahhhh, (Buch fällt zu Boden) Ahhhh
Fritz: (Pause)
Dieter: (hebt Buch auf, hebt ihre Nase an und schiebt es Eulalia wieder in den Mund)
Fritz: (zu Dieter) Fertig?
Dieter: Fertig!
Fritz: (rollt wieder los)
Eulalia: Ahhh, Ahhhhh
Eleonore: (schnell von rechts) Was ist denn da los? Ich werde noch wahnsinnig.
Max, Eva: (von links)
Dieter: Die Frau Spengler musste gelockert werden.
Eleonore: (hilft Eulalia aus dem Stuhl, stellt sie wieder auf die Füße) Frau Spengler, was machens denn wieder alles?
Eulalia: Ich hab mir beim Sport, … ich wollt flott wegmarschieren, …. an Fuß verzerrt.
Eleonore: Max, Eva, bringens die Frau Spengler auf ihr Zimmer. Frau Spengler, wir legen uns jetzt ein paar Stunden ins Bett. Wenn es bis Nachmittag nicht besser wird, dann holen wir den Dr. Wagner.
Eva: Kommens Frau Spengler (mit Max links ab)
Fritz: (blickt Eulalia nach, zu Dieter) sie läuft schon wieder viel besser
Eleonore: Meine Herren. Wir können doch nicht selbst Hand anlegen. Wenn eine Mitbewohnerin verletzt ist, dann bin ich zuständig oder der Dr. Wagner, schon aus versicherungstechnischen Gründen. Stellen sie sich mal vor sie stirbt unter ihren Händen.
Dieter, Fritz: (beide schauen betröppelt)
Fritz: (hält Nudelholz immer noch nach vorne.) … Wir müssen alle einmal sterben, gell Dieter.
Eva: (von links) Die Frau Seicht ist nicht auf ihrem Zimmer.
Dieter: Nordic Walking. (macht es nach)
Fritz: Die, die ist grad vorhin mit den Wintermänteln der ganzen Abteilung ins Freie.
Eleonore: Ist die schon wieder davon? Ich werd noch wahnsinnig. (ruft Max) Eva, Max, schnell, versuchens die Frau Seicht zu finden. Suchaktion……. Ich werde noch wahnsinnig. ……… (alle drei ins Schwesternzimmer)
Fritz: (sieht ihnen nach, dann zu Dieter) Lauter Deppen
Eva, Max: (mit Jacken durch den Ausgang)
Eleonore: Suchaktion, Suchaktion, … Wenn wir sie nicht finden, müssen wir die Polizei benachrichtigen (Eva, Max rennen nach außen, Eleonore hinterher)
Fritz: Hektisch geht die Welt zu Grunde, Dieter
Dieter: ja ja ja (Dieter nickt zustimmend)
Vorhang
Ende 2. Akt
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